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Konzert für Zither und Streicher

"Verspielt" ist die Charakterbezeichnung des ersten Satzes und diese Verspieltheit, dieses musikantische Element, sowie eine ursprüngliche Freude am Musizieren spielen die wesentlichen Rollen im ganzen Werk. Die Zither ist dabei nicht bloß auf ihre solistische Funktion eingegrenzt, sondern ist auch Teil des Orchesters. So ist etwa im zweiten Satz das Solistische weniger die Hauptsache, als vielmehr eine musikalische Welt zu offenbaren, die der Charakterbezeichnung "Entrückt" am besten entspricht. Im dritten Satz kommt die solistische Dimension der Zither wohl am intensivsten zum Tragen. Es ist ein Satz, der zum Verspielten des ersten Satzes zurückkehrt, aber mit größerer Aufgeregtheit und mit einem regelmäßigeren tänzerischen Ausdruck.

Das Werk wurde im Rahmen des Kompositionspreises der Stadt Innsbruck geschrieben. Es besteht aus drei Sätzen und dauert in etwa 20 Minuten.

Uraufführung: 25. September 2010, klangspuren Schwaz, Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums / Martin Mallaun (Solist), Orchester der Akademie St. Blasius, Karlheinz Siessl (Dirigent)

     

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